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Bernhard Wachter und Kollege vor dem ersten "Westauto"; ein Mercedes 190.
 

Bernhard Wachter vor seinem ersten "Neuwagen"; ein Seat.
Die Geschichte unseres Unternehmens beginnt vor 17380 Tagen.

Am 24.02.1970 stellte Bernhard Wachter erstmals einen Antrag auf Gewerbegenehmigung, welcher am 8.5. mit diesem Schreiben abgelehnt wurde.
Im März gleichen Jahres scheiterte ebenfalls die Übernahme eines Taxi-Unternehmens in Wildetaube.
Auch ein Schreiben an die Volkskammer im Juli brachte keinen Erfolg, wie man mit dem Schreiben des Rat des Kreises erfahren musste.

Die Auszeichnung Vorbildlicher Kraftfahrer war wohl mehr oder weniger obligatorisch.

Aufgrund einer Anordnung von 1986, die wir in einem Zeitungsartikel der Volkswacht lasen, schrieb er einen Antrag in Form einer Bewerbung im 2.AV als Taxifahrer an den Rat des Kreises.
Diesem wurde dann auch entsprochen. Allerdings nur als freier Mitarbeiter des VEB Kraftverkehr Greiz mit Zustimmung des strukturgebenden Betriebes VEB Chemiewerk Greiz-Dölau, in dem Bernhard Wachter erst als Berufskraftfaher, KOM-Fahrer, Taxifahrer und später als Brigadier und Leiter der KFZ-Werkstatt tätig war.
Hierzu musste eine Vereinbarung (Seite2, Seite3) getroffen werden, dessen Zustimmung vom Betrieb jährlich vorzulegen war.

Unter Beachtung der Preisverordnung Nr.185 musste als erstes Dienstfahrzeug ein 4türiger PKW Typ „Lada2101" in bekanntem Weinrot herhalten. Den meissten eher unter „Shiguli" bekannt.

Seit 3.04.1989 hielt Bernhard Wachter endlich seine Konzession in der Hand, mit der er die Dienstleistung als vollgewerbliche Tätigkeit ausüben durfte.

1990 trat Thomas Wachter als Angestellter in das Unternehmen ein. Mit der politischen Wende in der DDR kamen auch die ersten „Westautos" in die Region.
Erst ein Mercedes 190, später der erste richtige „Neuwagen" Seat.

Am 10.01.2000 wurde das Unternehmen vom Vater auf die Söhne Thomas und Matthias übergeben.

Der 15.02.2000 war ein schwarzer Tag in der Unternehmensgeschichte. Leider verunglückte Bernhard Wachter tödlich bei einer Dienstfahrt auf dem Rückweg von Heidelberg. Die beiden Fahrgäste kamen dabei auch ums Leben. Die örtliche Presse reagierte darauf mit "Hier hatte niemand mehr eine Chance" (Teil2) und "Weiter Rätselraten um Unfallursache" (Teil2).

Johannes Schneider aus Elsterberg übergab am 1.8.2004 aus Altersgründen sein Unternehmen samt Konzession in die treuen Hände von Thomas und Matthias. Seitdem existiert der Elsterberger Firmensitz als Zweigstelle des Greizer Unternehmens, begründet durch die etwas differente Rechtslage und Tarifpolitik in Sachsen.

Seither führen die Brüder das Unternehmen in Vaters Sinne fort, was auch hin und wieder in der Ostthüringer Zeitung zu lesen ist.

Derzeit arbeiten neben den Brüdern noch 5 weitere festangestellte Mitarbeiter sowie zwei Aushilfen für Spitzenzeiten im Unternehmen.

Aufgrund der demografischen Entwicklung legen die Beiden für die Zukunft mehr Wert auf den Transport körperlich eingeschränkter oder behinderter Personen, der sie positiv entgegensehen.